Bolognawerkstatt

Bologna

Als Reaktion auf die studentischen Proteste haben sich im Januar 2010 auf Einladung des Vizepräsidenten Prof. Dr. Schubert-Zsilavecz Studierende, Lehrende und MitarbeiterInnen der Goethe-Universität in „Bologna-Werkstätten“ zusammengefunden, um über Probleme der Bachelor- und Masterstudiengänge zu diskutieren und gemeinsam Lösungsvorschläge zu entwickeln.

Die Diskussionen haben zunächst in fächergruppenspezifischen Werkstätten (Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Geisteswissenschaften, Natur- und Lebenswissenschaften) stattgefunden. Die im Rahmen dieser Werkstätten erarbeiteten Empfehlungen wurden – nach Beratungen in den Fachbereichen – in einer fächerübergreifenden Bologna-Werkstatt zusammengeführt. Die Werkstätten haben für eine Reihe von Sachfragen Empfehlungen formuliert, gleichwohl konnte nicht in allen Bereichen Einvernehmen erzielt werden. Es zeigte sich aber, dass auch aufgrund der unterschiedlichen Fachkulturen nicht in allen Punkten einheitliche Regelungen anzustreben sind. Der Senat der Goethe-Universität hat die Empfehlungen im September 2010 weitgehend bestätigt und zur Umsetzung den Fachbereichen empfohlen. Sie bilden gemeinsam mit Vorgaben der Kultusministerkonferenz (sog. Ländergemeinsame Strukturvorgaben) die Grundlage für die Überarbeitung der Allgemeinen Bestimmungen für Bachelor- und Masterstudiengänge.

Die Bologna-Werkstätten ermöglichen einen offenen Dialog zwischen allen Beteiligten und sind ein Ort, an dem in konstruktiver Atmosphäre sachorientiert und differenziert diskutiert wird. Daher wurde in Absprache mit Studierenden und Lehrenden beschlossen, die Bologna-Werkstätten dauerhaft an der Goethe-Universität zu verankern, um die Studiengänge kontinuierlich zu verbessern.

Die Aktivitäten der Bologna-Werkstätten sind auch in den Medien auf ein breites Echo gestoßen. Einige Pressestimmen finden sich rechts in der Navigation. Die Protokolle der vergangenen Sitzungen finden Sie ebenfalls in der rechten Navigation.